Niko Papke, alias Mister Neo, im Interview

Nicolas Papke gründete 2017 die Dachmarke „Mr. Neo“ und startete seine Eventagentur. Heute organisiert er mit seinem Team in 30 Städten Junggesellenabschiede. Mit uns plauderte er aus dem Nähkästchen.

Welche Events werden bei dir am meisten gebucht?

„Bei den Jungs ist unser actionreiches ‚Schlag den Junggesellen‘ in Anlehnung an die TV-Sendung „Schlag den Raab“ am beliebtesten. Da machen wir zum Beispiel eine Outdoor-Schnitzeljagd oder Bubble Soccer. Viele Mädels buchen einen Kurs zum Blumenkranzbinden oder für ein tolles Foto-Shooting.“

Was ist im Augenblick besonders angesagt?

„Wir bemerken, dass viele Gruppen den JGA nicht zu eng takten und von Event zu Event hetzen möchten. Das heißt: Sie buchen lieber nur ein Event bei uns und gehen anschließend gemeinsam in einen Club. Auch das können wir organisieren.“

Und Corona?

„Wir bieten umgebaute US-Schulbusse mit getönten Scheiben und guten Musikanlagen an. Dort können bis zu 25 Menschen den Junggesellenabschied feiern, ohne Angst, andere außerhalb der Gruppe anzustecken.“

Wie viele Personen feiern im Durchschnitt gemeinsam?

„Das ist ganz unterschiedlich. Kleine Gruppen Starten mit fünf bis sechs Leuten, typisch sind Gruppen mit zehn.“

Was ist definitiv nicht mehr angesagt?

„Der Bauchladenverkauf! Die meisten Bräute und Bräutigame werden ja von ihren Freunden auf ihren JGA eingeladen, müssen aber irgendwie ihr Geld zurückbezahlen. Wir raten daher als Alternative: Macht doch ein Crowdfunding. Bietet zum Beispiel euren Großeltern an, für sie zu kochen und bittet um einen kleinen Beitrag zur Feier. Oder ihr putzt für eure Eltern oder Schwiegereltern das Auto.“

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