Hochzeitstanz FAQ

Der Hochzeitstanz ist oftmals eine feste Tradition, denn das Hochzeitspaar tanzt zum ersten Mal gemeinsam als verheiratetes Paar. Wir erklären dir die Basics zum Thema Hochzeitstanz und präsentieren die romantischsten Songs für einen magischen Auftritt.

Der Ablauf

Gemeinsam als frisch vermähltes Paar eröffnet ihr den Dance Floor und schafft so den perfekten Übergang vom festlichen Teil des Abends hin zum stimmungsvollen Part: der Party!

Wann wird der Hochzeitstanz getanzt?

Den perfekten Zeitpunkt für den Hochzeitstanz legt jedes Paar individuell für sich fest. Am besten richtet ihr euch da nach den anderen Programmpunkten. Aber achtet darauf, dass es nicht zu spät wird! Denn die meisten Gäste trauen sich vor dem Hochzeitstanz nicht auf die Tanzfläche beziehungsweise empfinden dies sogar als unhöflich. Traditionell wird der Hochzeitstanz eher abends getanzt zwischen 17:00 und 21:00 Uhr.

Wie lange sollte der Hochzeitstanz gehen?

Die Dauer des Hochzeitstanzes hängt von euren Wünschen und eurer tänzerischen Erfahrung ab. Durchschnittlich geht der Hochzeitstanz etwa 1,5 bis 4 Minuten. Unser Tipp: Bezieht die Hochzeitsgäste mit ein! Eure Trauzeugen und Trauzeuginnen können Wunderkerzen oder Knicklichter an die Gäste verteilen und so die Tanzfläche in ein wunderschönes Lichtermeer verwandeln! Aber informiert euch vorab, ob ihr Kerzen in der Location anzünden dürft!

Was passiert nach dem Eröffnungstanz?

Nach dem klassischen Eröffnungstanz durch das Hochzeitspaar könnt ihr einen PartnerInnenwechsel einbauen. So könnte im Anschluss der Vater-Tochter-Tanz folgen oder ihr tanzt mit euren Schwiegereltern. Wenn euch ein PartnerInnenwechsel nicht gefällt oder eure Verwandten nicht so gerne im Scheinwerferlicht stehen, könnt ihr auch direkt alle Gäste auf die Tanzfläche bitten.

Wichtig: Sprecht den Ablauf unbedingt mit euren Eltern ab, damit diese frühzeitig Bescheid geben können, wenn sie nicht tanzen wollen. Ist dem so, respektiert diese Entscheidung!

Der Tanz

Was für einen Tanzstil sollen wir wählen?

Die Auswahl des Tanzstils hängt von mehreren Faktoren ab: dem persönlichen Geschmack, der Songauswahl und der Tanzerfahrung. Zuallererst solltet ihr euch über eure Wünsche und Vorstellungen austauschen. Gibt es einen Tanz, der euch besonders gefällt? Welche Bewegungen oder Figuren wollt ihr und wie schnell darf der Tanz sein? Außerdem ist die Musik-Auswahl entscheidend, denn der Song muss zum Tanzstil passen und umgekehrt!

Wie suche ich den perfekten Song aus?

Überlegt gemeinsam, welcher Song euch verbindet - bei dem ihr euch das erste Mal geküsst oder das Jawort gegeben habt? Es kann auch ein Lied mit persönlicher Erinnerung sein, vielleicht ein Lied aus Kindheitstagen oder aus der Jugendzeit. Sehr emotional wird es, wenn ihr den Hochzeitssong auswählt, zu dem bereits eure Großeltern getanzt haben.

Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, daher haben wir euch eine kleine Liste unserer liebsten Song-Klassiker für euren romantischen Hochzeitstanz zusammengestellt:

  • „Perfect“ von Ed Sheeran (Wiener Walzer)
  • „At this Moment“ von Michael Bublé (Langsamer Walzer)
  • „Can you feel the love tonight“ von Elton John (Langsamer Walzer, Rumba)
  • „Ich lass für dich das Licht an“ von Revolverheld (Blues)
  • „Das Beste“ von Silbermond (Rumba, Blues)
  • „All of me“ von John Legend (Rumba, Slowfox)
  • „Love me like you do“ von Ellie Golding (langsamer Discofox)
Die verschiedenen Tanzstile

Ihr habt den perfekten Song gefunden? Dann gilt es jetzt noch zu klären, was die einzelnen Tanzstile voneinander unterscheidet. Fangen wir mit den beiden beliebtesten Hochzeitstänzen an: dem langsamen Walzer und dem Wiener Walzer.

Langsamer Walzer

Der langsame Walzer gehört zu den klassischen Standardtänzen und ist mit seinen schwungvollen romantischen Drehbewegungen der perfekte Hochzeitstanz. Besonders Tanz-Neulinge können die Grundschritte einfach und schnell erlernen und im langsamen ¾ Takt zu ihrem Lieblingssong tanzen. Der langsame Walzer besticht durch seine ruhigen Bewegungen und erschafft eine intime Atmosphäre mitten im Scheinwerferlicht!

Wiener Walzer

Es ist DER Hochzeitstanz. Der Wiener Walzer bringt die Schönheit und den Glanz eines märchenhaften Balls auf eure Hochzeit und verzaubert die Gäste mit beeindruckenden Figuren. Diese etwas schnellere Walzer-Variante wird ebenfalls im ¾ Takt getanzt und bringt durch das Dreischrittsystem deutlich mehr Schwung aufs Tanzparkett.

Rumba, Blues, Slowfox und Discofox

Der Ursprung der Rumba liegt im Chachacha und gehört damit zu den lateinamerikanischen Tänzen. Hierbei geht es besonders um die leidenschaftliche Atmosphäre zwischen den beiden TanzpartnerInnen und um das gegenseitige Werben umeinander, ein besonderes Highlight für euren Hochzeitstag.

Der Blues ist eine schöne Alternative zum Walzer, besonders für die, die keine Zeit oder Lust haben Tanzschritte zu lernen. Die Tanzhaltung gleicht hier einer Umarmung, gemeinsam bewegt ihr euch von einem zum anderen Bein und genießt die Zweisamkeit.

Zu den Standardtänzen wird ebenfalls der Slowfox gefasst, auch Slow Foxtrott genannt. Einen Grundschritt gibt es hier nicht, man orientiert sich am 4/4 Takt. Somit ist der Slowfox eher ein Tanz für Fortgeschrittene!

Eine beliebte Alternative zu den langsamen Hochzeitstänzen ist der Discofox. Der rasante Partytanz ist leicht zu lernen und sorgt für reichlich Stimmung. Pluspunkt: Weil man beim Discofox nicht viel Platz braucht, ist er besonders für kleine Tanzflächen gut geeignet!

 

Ihr möchtet einen ausgefallenen Hochzeitstanz? Dann haben wir für euch hier genau das Richtige!

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