Kristina

Eva (40) und Tana (40): Traumhochzeit auf Mallorca

Eva (40) und Tana (40) feierten ihre Liebe dort, wo einst alles begann: auf Mallorca. Zehn Jahre nach ihrem Kennenlernen auf der Insel gaben sich die beiden das Jawort, umgeben von Familie und Freunden, auf einer charmanten Finca im Grünen. Ihre Hochzeit war eine harmonische Mischung aus persönlicher Note, österreichischer Tradition und mallorquinischer Leichtigkeit.

Eva (40) und Tana (40) feierten ihre Liebe dort, wo einst alles begann: auf Mallorca. Zehn Jahre nach ihrem Kennenlernen auf der Insel gaben sich die beiden das Jawort, umgeben von Familie und Freunden, auf einer charmanten Finca im Grünen. Ihre Hochzeit war eine harmonische Mischung aus persönlicher Note, österreichischer Tradition und mallorquinischer Leichtigkeit.

Braut und Bräutigam tanzen vor offenen türkisfarbenen Türen, die Braut im Spitzenkleid mit Sonnenblumenstrauß, der Bräutigam im hellgrünen Anzug hebt ihre Hand zum Drehmoment.
Foto: @bergstadt.momente

Seit zehn Jahren sind Eva und Tana ein Paar. Ihre Wege kreuzten sich auf Mallorca während eines Sprachkurses. Eva war erst ein Jahr zuvor ausgewandert, Tana arbeitete im Tourismus und wollte nach seiner Zeit in Deutschland seine Deutschkenntnisse auffrischen. Ein schöner Zufall führte die beiden zusammen: Sprachlehrer Oskar, der Tana schon seit Kindertagen vom Fußball kannte, brachte sie in seinem Kurs zueinander.

Heiratsantrag mit Überraschungseffekt

Der Heiratsantrag kam völlig unerwartet. Zu Evas Geburtstag schenkte Tana ihr einen Städtetrip nach Madrid. Am nächsten Tag reisten sie an, besuchten ein Musical und ließen den Abend nach Tapas und einem Gläschen Wein im Hotel ausklingen. Dort führte Tana sie den Flur entlang – bis zu einem prachtvollen Spiegel, vor dem er plötzlich den Ring zückte und auf die Knie ging. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, erinnert sich Eva mit einem Lächeln.

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Planung mit WeddingplanerIn

Bereits am Flughafen auf dem Rückflug von Madrid schrieb Tana die Gästeliste. „Er war hochmotiviert“, lacht Eva. Zur Planung holten sie sich tatkräftige Unterstützung, nachdem sie zwei Locations anfragten, die bereits ausgebucht waren. Gemeinsam mit Weddingplanerin Sonia Hernández besichtigten sie mehrere Orte und verliebten sich sofort in die erste Finca, die ihnen gezeigt wurde. „Wenn jemand alles koordiniert und du dich um nichts kümmern musst, ist das unglaublich viel wert“, schwärmt Eva. Ihre Liebe besiegelten Eva und Tana schließlich mit 80 Gästen auf einer traumhaften Finca auf Mallorca. Auch Freunde und Familie aus Österreich reisten an, um mit ihnen zu feiern.

Die perfekte Fotografin – ein glücklicher Zufall

Fotografin Meike ist eine Arbeitskollegin von Evas Cousine. Während der Corona-Zeit, noch bevor der erste Lockdown kam, plante Meike ein Shooting auf Mallorca und suchte dafür Paare, die Lust hatten, als Models mitzuwirken. Durch die gemeinsame Verbindung über Evas Cousine kam der Kontakt zustande. Doch dann kam Corona und das Shooting musste abgesagt werden. Der Kontakt blieb jedoch bestehen. Eva folgte Meike weiterhin auf Social Media und bewunderte ihre Fotos. „Als es um unsere Hochzeit ging, kam sie wieder ins Gespräch“, erzählt Eva. „Wir fragten sie, ob sie Lust hätte, unsere Hochzeit zu fotografieren und sie sagte sofort zu. Eva schwärmt: „Mit der Fotografin hatten wir wirklich ganz, ganz viel Glück. Sie hat das einfach traumhaft gemacht.“

Sonnenblumen mit Kindheitserinnerungen

„Mein Hauptthema waren Sonnenblumen“, erzählt Eva. „Alles war mit großen Sonnenblumen geschmückt, kombiniert mit weißen Rosen und frischem Grün. Die Farben Gelb, Weiß und Grün zogen sich durch das gesamte Konzept.“ Auf Mallorca im Juli war dabei besondere Sorgfalt gefragt: „Die Floristin hat alles perfekt auf die Hitze abgestimmt. Die Blumen wurden erst im letzten Moment aufgestellt, damit sie nicht zu sehr unter der Sonne leiden.“ Der Wunsch nach Sonnenblumen war für Eva eine Herzensangelegenheit. „Diese Blume verbinde ich sehr mit meiner Heimat in Österreich. Sie erinnert mich immer an Sommer und Kindheit.“ Genau dieses Gefühl wollte sie auch an ihrem Hochzeitstag spüren. „Das war mein einziger großer Wunsch und die Floristin hat es wunderschön umgesetzt“, schwärmt sie. Die Floristin kam aus Palma und wurde von der Weddingplanerin vermittelt. „Schon im November hatten wir das erste Gespräch, bei dem wir die Farben und den Stil festlegten“, erinnert sich Eva. „Kurz vor der Hochzeit fand dann noch einmal ein finales Treffen statt und alles passte perfekt.“

Persönliche Details

Auch bei Gastgeschenken legten Eva und Tana großen Wert auf persönliche Details. „Wir wollten etwas, das zu uns passt und gleichzeitig praktisch ist – schließlich kamen viele Gäste aus Österreich und mussten alles im Koffer transportieren“, erzählt Eva. So entschieden sie sich für kleine Gläser mit eingravierten Namen. „Das ist etwas, das man wirklich aufbewahrt – ich habe meins in der Vitrine. Und irgendwann trinkt man vielleicht einen Kurzen daraus und erinnert sich an den Tag“, sagt sie schmunzelnd.

Individuelle Fächer

Für die heißen Temperaturen auf Mallorca hatte Eva Fächer vorbereitet. „Die habe ich zusammen mit meiner Mama beschriftet. Wir haben die Initialen und das Hochzeitsdatum selbst beschriftet und die Fächer anschließend lackiert.“

Rosenblätter aus der Heimat

Ein besonders liebevolles Detail: Die Rosenblätter, die beim Auszug des Brautpaares gestreut wurden, stammten aus den Gärten ihrer Mutter und Tante. „Wir haben sie getrocknet und nach Mallorca gebracht. Die Gäste warfen sie dann bei unserem Auszug. Das war wirklich schön.“

Individuelle Tischdekoration

Auch die Tischdekoration war durchdacht und persönlich: „Da wir unser Zehnjähriges feierten und beide gern reisen, hatten wir die Tischnummern nach unseren gemeinsamen Jahren benannt, also statt 1 bis 10 gab es 2015 bis 2025“, erklärt Eva. „Auf jedem Tisch stand ein Foto von einer Reise aus dem jeweiligen Jahr.

Eheringe mit emotionaler Bedeutung

Die Eheringe von Eva und Tana erzählen eine ganz persönliche Geschichte. „Unsere Ringe ließ ich beim Juwelier Fernando Miro anfertigen – aus eingeschmolzenem Familienschmuck“, erzählt Eva. „Darin stecken meine alten Kinderohrringe in Katzenform, ein Pferdeanhänger aus Gold und einige Stücke von meiner Oma.“ Auf die Idee brachte sie der Juwelier selbst, den das Paar auf einer Hochzeitsmesse kennenlernte. „Er meinte, wir könnten unser eigenes Gold verwenden.“ Nicht nur ihre eigenen Ringe entstanden aus dem alten Schmuck: Eva ließ auch für ihre Mutter einen besonderen Ring anfertigen. „Den habe ich ihr am Hochzeitstag geschenkt, als wir uns gerade fürs Styling fertig machten. In diesem Ring steckt etwas von mir, von ihr und von meiner Oma, die leider nicht mehr lebt. Das war ein sehr emotionaler Moment.“

Brautkleidsuche mit Überraschungseffekt

Die Suche nach dem perfekten Brautkleid führte Eva zunächst in ein Boho-Brautmodengeschäft – doch ihr Traumkleid fand sie schließlich woanders. „Am Vormittag probierte ich bestimmt 30 Kleider an“, erzählt sie. „Schon das zweite gefiel mir richtig gut – ein klassisches Fit-and-Flare-Modell. Wir haben es sogar schon reserviert.“ Nach einem Mittagessen stand jedoch noch ein weiterer Termin an und der sollte alles verändern. Im zweiten Geschäft, Somnis Mediterran, entdeckte Eva eine ganz andere Welt: „Die Kleider dort waren außergewöhnlich, leicht, mit einem Hauch Boho – genau das, was ich immer mochte.“ Sie suchte sich fünf verschiedene Modelle aus, als die Verkäuferin plötzlich meinte, sie habe noch ein Kleid, das „anders“ sei. „Es war etwas dunkler und wirklich speziell. Ich ließ mich überraschen und als ich es anzog, wusste ich sofort: Das ist mein Kleid.“ Ursprünglich hatte das Kleid lange Ärmel und eine Schleppe, doch beides ließ Eva anpassen. „Ich wollte ein Kleid ohne Ärmel – wir heirateten im Juli und nicht in der Kirche und die Schleppe war mir zu unpraktisch“, erklärt sie. „Als sie abgeschnitten wurde, gefiel mir das Kleid sogar noch besser. Ich konnte mich frei bewegen, tanzen und es blieb bis zum nächsten Tag perfekt sauber. Es war einfach das ideale Kleid für mich.“

Der Bräutigamanzug – Stilvoll und individuell

Auch Tanas Outfit hatte eine besondere Geschichte. „Eigentlich war ich es, die den Kontakt herstellte“, erzählt Eva lachend. „Da mein Brautkleid bei Somnis Mediterran recht speziell war, fragte ich die Verkäuferin, wo denn der Bräutigam seinen Anzug kaufen könne. Sie empfahl mir daraufhin einen Schneider namens Domingo.“ Tana übernahm ab da die Auswahl selbst, denn Braut und Bräutigam wollten sich am Hochzeitstag gegenseitig überraschen. „Er ging allein zu Domingo und das war genau die richtige Entscheidung“, sagt Eva. „Der Schneider hat ein großartiges Gespür für Stil.“ Tana hatte bereits eine grobe Vorstellung: „Er wollte etwas in Olivgrün – es wurde schließlich ein Anzug in einem eleganten, grünlich-türkisen Ton. Der Look passte perfekt zu unserer sonnigen Mallorca-Hochzeit.“

First Look – Ein Moment voller Emotionen

Eva und Tana entschieden sich bewusst für einen First Look – also den Moment, in dem sie sich vor der Trauung zum ersten Mal sahen. „Das war mir wichtig“, erzählt Eva. Dieser Moment war einer der emotionalsten Augenblicke des gesamten Tages. „Wir haben uns dabei gegenseitig unsere Ehegelübde vorgelesen, ganz für uns, ohne Publikum. Das war unglaublich intim und voller Vertrauen.“

Ein weiterer bewegender Moment folgte später während des Aperitifs: „Plötzlich stand Tana mit dem Sänger zusammen da und begann zu singen. Ich wusste davon nichts. Das war eine totale Überraschung und einfach wunderschön.“

Einzug hoch zu Ross

Eines der unvergesslichsten Highlights für Eva war ihr spektakulärer Einzug – eine Überraschung, von der niemand etwas wusste. „Das mit dem Pferd war mein geheimer Plan B“, erzählt sie strahlend. „Nur meine Weddingplannerin und ich wussten Bescheid. Für alle anderen gab es einen Plan A – ganz klassisch zu Fuß. Während die Gäste also schon Platz nahmen, schlich ich mich heimlich zu den Pferden.“ Dann war der Moment gekommen: Eva ritt in die Zeremonie ein: ein absoluter Gänsehautmoment. „Das war auf jeden Fall eines meiner persönlichen Highlights“, sagt sie. Auch musikalisch war alles perfekt abgestimmt. „Wir hatten einen DJ, der die Musik während der freien Trauung steuerte. Für den Einritt spielte er Country Roads. Das passte wunderbar zum Moment und sorgte für den Überraschungseffekt. Als ich dann um die Ecke kam und zu meinem Papa ritt, wechselte er auf mein eigentliches Einzugslied – den Titelsong aus Legenden der Leidenschaft. Das war einfach magisch.“

Abendzeremonie auf Mallorca

In Spanien, besonders auf Mallorca, sind Sommerhochzeiten häufig Abendveranstaltungen. „Unsere freie Trauung fand um 19:30 Uhr statt – perfekt, weil die Sonne dann weicher steht und es nicht mehr so heiß ist.“ Nach der freien Zeremonie gab es einen Aperitif, doch anders als bei vielen Hochzeiten blieben Eva und Tana die ganze Zeit bei ihren Gästen. „Tana wollte nichts verpassen“, sagt Eva mit einem Lächeln. „Deshalb haben wir das Brautpaar-Shooting schon vor der Trauung gemacht – bei wunderschönem Tageslicht. Zum Sonnenuntergang sind wir dann noch einmal kurz für ein paar Aufnahmen hochgegangen. Es war einfach perfekt.“

Ananastorte mit Weltkarte

Ein echter Hingucker auf der Feier war die außergewöhnliche Hochzeitstorte. „Die Ananastorte war etwas ganz Besonderes“, erzählt Eva. „Sie hatte drei Ebenen: unten Rüschen, in der Mitte eine Weltkarte mit Stecknadeln, die all unsere gemeinsamen Reiseziele markierte, und oben thronte eine kunstvolle Ananas.“ Die Details waren ebenso beeindruckend wie die Idee selbst: „Die Ananas war gefüllt mit Orangen-Pistazien-Creme und Biskuit, außen weiße Schokolade, mit Gold besprüht und die Blätter waren aus essbarem Papier.“ Statt eines klassischen Anschnitts entschieden sich Eva und Tana für eine symbolische Geste. „Wir haben kein Stück abgeschnitten, sondern gemeinsam ein Blatt aus der Ananas herausgepickt“, erzählt sie. „Rund um die Torte stand ein süßer Tisch mit kleinen Desserts, unter anderem Mini-Ananas mit dem gleichen Geschmack wie die große Torte.“ „Die Ananas selbst haben wir am nächsten Tag beim After-Wedding aufgeschnitten. Das war der perfekte Abschluss.“

Österreichischer Mitternachtsbrauch

Ein besonders emotionaler und zugleich fröhlicher Moment war das Mitternachtsritual, das Eva aus ihrer Heimat Österreich mitgebracht hatte. „Bei uns ist es Tradition, dass die Braut um Mitternacht symbolisch keine Braut mehr ist, sondern zur Ehefrau wird“, erklärt sie. „Normalerweise wird dabei der Brautkranz oder der Schleier abgenommen – das markiert den Übergang in die Ehe.“ Auf Mallorca gestalteten Eva und Tana diesen Brauch auf ihre eigene, moderne Weise. „Wir haben es etwas vereinfacht: Alle Männer tanzten mit der Braut, alle Frauen mit dem Bräutigam – begleitet von typischer österreichischer Musik“, erzählt sie.

Ein weiteres Highlight des Abends war Evas Tanz mit ihrem Schwiegervater. „Wir tanzten zu Pulp Fiction, das war richtig lustig!“, erinnert sie sich. „Den klassischen Brautwalzer haben wir natürlich auch getanzt, aber eigentlich wurde den ganzen Abend so viel getanzt, dass man sagen kann: unsere Hochzeit war eine einzige große Tanzparty.“

Unser Tipp: „Man kann nicht alles selber machen. Gebt Arbeit ruhig ab, etwa an eine/n WeddingplanerIn.“

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