Stefanie Kurzweil

Tipps und Tricks rund um dein Trachtenoutfit zum Jawort

Trachtenmode ist nicht nur aktuell angesagt, sondern auch unglaublich vielseitig. Von klassischen Heimatrachten, die sich regional stark unterscheiden können, über modern-minimalistische Trachten, die in Pastelltönen der Braut am Hochzeitstag schmeicheln, bis hin zu opulenten, sehr romantischen Hochzeitsdirndln und Trachtenanzügen ist alles möglich. Doch ungeachtet, wofür ihr euch als Brautpaar entscheidet, gibt es einige Dos und Don’ts, die es beim Kombinieren von Hochzeitstrachten – aber auch generell Trachten – zu berücksichtigen gilt.

Trachtenmode ist nicht nur aktuell angesagt, sondern auch unglaublich vielseitig. Von klassischen Heimatrachten, die sich regional stark unterscheiden können, über modern-minimalistische Trachten, die in Pastelltönen der Braut am Hochzeitstag schmeicheln, bis hin zu opulenten, sehr romantischen Hochzeitsdirndln und Trachtenanzügen ist alles möglich. Doch ungeachtet, wofür ihr euch als Brautpaar entscheidet, gibt es einige Dos und Don’ts, die es beim Kombinieren von Hochzeitstrachten – aber auch generell Trachten – zu berücksichtigen gilt.

Das geht

Die Braut sollte ihren Schmuck und die Accessoires zum Hochzeitsdirndl mit Bedacht wählen. Wenn der Stil des Dirndls minimalistisch-modern ist, mit geraden Schnitten und wenigen Verzierungen, darf der Schmuck ruhig etwas moderner und auffälliger sein. Entscheidest du dich hingegen für ein opulentes oder traditionelles Dirndl in kräftigen Farben, gilt die Devise “weniger ist mehr”. Klassischer Trachtenschmuck greift Naturmaterialien wie Holz auf und verbindet ihn mit anderen Materialien wie zum Beispiel Samtbändern in natürlichen, gedeckten Tönen. Bei der Frisur darf es bei der Trachtenbraut gerne geflochten zugehen, Flechtfrisuren mit dem gewissen Etwas verleihen der Tracht zusätzliche Authentizität. Auch ein Blumenkranz im Haar sieht zu jeder Tracht einfach umwerfend aus. Ist das Hochzeitsdirndl in Pastell gehalten, sollten sich auch die Blumen in deinem Haar an den Grundtönen orientieren. Beim Trachten-Hochzeitsanzug sollte der Bräutigam auf Hochwertige Lederhosen und schöne Details achten, z.B. Hirschhornknöpfe und ein schönes Trachtenhemd.

Auch bei der Wahl des passenden Schuhwerks solltet ihr euch als Braut und Bräutigam an den klassischen Trachten-Regeln orientieren: Mann trägt zur Tracht standesgemäß sogenannte Haferlschuhe, alternativ sind auch Loafer aus Wildleder möglich, Frau trägt schlichte Pumps oder zum Kleid passende Ballerinas. 

Das geht nicht

Gerade bei der Schuhwahl kann man bei Trachten ordentlich daneben greifen, denn Sneaker/Turnschuhe, Cowboystiefel oder gar Sandalen sind echte No-Gos. Beim Bräutigam gilt: Ein schlichtes Hemd aus einem hochwertigen Material, das sich gerne am Dirndl der Braut orientieren darf, ist Pflicht. Absolute Don’ts sind dagegen T-Shirts zur Lederhose oder gar Unterhemden unter dem eigentlichen Hemd. Und auch wenn die Hochzeit im Hochsommer stattfindet: Lieber aufgekrämpelte Hemdsärmeln als ein Kurzarmhemd. 

Je nach Stilrichtung des Dirndls sollte der Schmuck mit Bedacht gewählt werden, Alltagsschmuck aus Acryl oder anderen Materialien sowie grelle Farben sollte die Braut allerdings auslassen. Denn mit dem richtigen Hochzeitsdirndl und einer schönen Frisur wird ohnehin schon das meiste herausgeholt. Unsere Braut Angelika aus der Hochzeitsreportage hat sich für ganz schlichte Perlenstecker als Ohrringe entschieden – zu ihrem pastelligen Outfit genau das Richtige. Überhaupt gilt: Je auffälliger das Muster des Dirndls ist, desto weniger Accessoires bitte. 

Wenn ihr diese grundlegenden Tipps und Tricks befolgt, wird nicht nur die Tracht, sondern ihr selbst am Hochzeitstag strahlen. Übrigens: Mit einer anderen Schürze oder einer anderen Bluse kombiniert, kann man die meisten Hochzeitdirndln auch nach dem Jawort noch bedenkenlos tragen.