Marion (35) und Kevin (35): Ein Tinder-Match mit Happy End
Manchmal beginnt die große Liebe ganz leise – mit einem Swipe nach rechts. So war es auch bei Marion (35) und Kevin (35), die sich über Tinder fanden und bei ihrem ersten Treffen in Essen sofort auf einer Wellenlänge waren. Drei Jahre später machte Kevin seiner großen Liebe in Südtirol einen unvergesslichen Antrag – auf einem Gipfel, nach einer gemeinsamen Klettersteigtour. Der Beginn eines neuen Kapitels.
Manchmal beginnt die große Liebe ganz leise – mit einem Swipe nach rechts. So war es auch bei Marion (35) und Kevin (35), die sich über Tinder fanden und bei ihrem ersten Treffen in Essen sofort auf einer Wellenlänge waren. Drei Jahre später machte Kevin seiner großen Liebe in Südtirol einen unvergesslichen Antrag – auf einem Gipfel, nach einer gemeinsamen Klettersteigtour. Der Beginn eines neuen Kapitels.
Marion und Kevin lernten sich über Tinder kennen. Dann ergab sich spontan die Gelegenheit, sich zu treffen. „Ich war an dem Tag mit einer Freundin unterwegs. Wir waren beim Italiener essen, haben ein paar Weinchen getrunken und irgendwann schrieb mir Kevin“, erinnert sie sich. Aus Spaß habe sie geantwortet: „Komm doch einfach vorbei!“, und tatsächlich habe er zugesagt. Die beiden trafen sich schließlich auf der Rüttenscheider Straße in Essen – einer belebten Ausgehmeile. „Ich hatte natürlich schon ein paar Gläser Wein intus und war entsprechend nervös, schließlich hatten wir uns noch nie persönlich gesehen.“ Damit die Situation etwas entspannter wurde, habe ihre Freundin kurzerhand ihren Partner angerufen. „So wurde unser erstes Treffen ganz spontan zu einem Vierer-Date.
Heiratsantrag nach dem Klettersteig
Der Heiratsantrag kam während eines gemeinsamen Urlaubs in Südtirol. „Wir waren im Gebirge unterwegs und hatten uns vorgenommen, einen Klettersteig zu gehen“, erzählt Kevin. Schon im Vorfeld habe er den Ring besorgt und sich überlegt, wo der perfekte Moment sein könnte. „Da wir beide gerne klettern, wollte ich den Antrag unbedingt an einem Ort machen, der zu uns passt.“ Also suchte er einen Gipfel aus, an dem die Tour endete. „Oben angekommen, quasi als Belohnung nach der Tour, habe ich dann den Ring hervorgeholt“, sagt Kevin lächelnd. Vor der beeindruckenden Bergkulisse fragte er Marion, ob sie seine Frau werden wolle.
Ein Junggesellinnenabschied voller Überraschungen
„Ich hätte wirklich nie gedacht, dass meine Mädels so etwas auf die Beine stellen“, erzählt Marion begeistert von ihrem Junggesellinnenabschied. „Ich war an dem Abend im Concept Store arbeiten“, erinnert sie sich. „Eine meiner Freundinnen kam ungewöhnlich früh vorbei und kurz darauf stürmten drei weitere rein und riefen: ‚Überraschung, dein Junggesellinnenabschied startet jetzt! Ich war total überrumpelt – mein erster Gedanke war: Ich wollte doch morgen Wäsche waschen!“, erzählt Marion schmunzelnd. Die Mädels bestellten sich Pizza und ließen den Abend entspannt ausklingen. Am nächsten Morgen wurde sie mit verbundenen Augen zum Bahnhof gebracht. „Sie haben mir sogar die Ohren zugehalten, wenn Durchsagen kamen“, erinnert sie sich. „Ich wusste zwei Stunden lang wirklich nicht, wohin wir fahren.“ Erst in Stuttgart fiel der Groschen. Dort warteten schon ihre beiden Freundinnen aus dem Süden. „Wir hatten ein Hotelzimmer und als ich reinkam, hing dort eine komplette Outfit-Auswahl für mich“, erzählt Marion. „Ich durfte mir etwas aussuchen – und es war sofort klar: Dirndl, Blumen im Haar, los geht’s auf den Wasen!“ „Das war einfach perfekt – eine Mischung aus Nostalgie, Freundschaft und richtig guter Laune“, schwärmt Marion. „Wir haben getanzt, gelacht und gefeiert wie früher mit 20.“
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Festival-Vibes
Für Kevin begann alles ganz harmlos: „Ich wusste nicht, wohin es geht“, erzählt er. Die Jungs sammelten ihn ein, starteten mit einem Escape Room in Bochum und ließen den Abend beim Essen und Drinks ausklingen. Erst in der Ferienwohnung lüfteten sie das Geheimnis: „Da wurde mir eröffnet, dass es am nächsten Tag aufs Festival geht.“ Die Überraschung: ein Wochenendtrip zum Heaven & Hill Festival – ein elektronisches Open-Air-Event auf einem Hügelgelände in NRW. Genau Kevins Welt: „Wir waren alles Leute, die gerne elektronische Musik hören. Da passte das perfekt.“ Mit insgesamt acht Freunden tanzte Kevin „ab mittags durch“, wie er sagt. Selbst das plötzlich schlechte Wetter konnte die Stimmung nicht dämpfen: „Wir waren ja schon seit dem Startzeitpunkt da – wir haben alles mitgenommen.“
Von der Verlobung zur Hochzeitsplanung
Die Hochzeitsplanung ergab sich spontan. „Nach unserem Urlaub in Südtirol, in dem Kevin mir den Antrag gemacht hatte, hingen wir mit Freunden noch ein paar Tage in Österreich dran“, erinnert sich Marion. Gemeinsam seien sie wandern gegangen, ohne zu ahnen, dass sie dabei ihre spätere Hochzeitslocation entdecken würden. „Es war tatsächlich nur eine Woche nach dem Antrag“, sagt sie. „Wir waren auf dieser Hütte, haben die Aussicht genossen und plötzlich dachten wir: Eigentlich ist es hier richtig schön – vielleicht machen die ja auch Hochzeiten?“ Aus dem spontanen Gedanken wurde schnell ein Plan und der Grundstein für ihre Feier in den Bergen war gelegt.
Auf der Suche nach der richtigen Fotografin
Nach der Entscheidung für ihre Hochzeits-Location begann Marion, nach einer passenden Fotografin zu suchen. „Ich habe ein bisschen recherchiert, weil ich dachte, es wäre praktisch, jemanden aus der Gegend zu finden“, erzählt sie. Schließlich, so Marion, seien FotografInnen aus der Region meist mit der Landschaft vertraut und wüssten genau, wie man die Bergkulisse perfekt in Szene setzt. „Beim Stöbern auf Instagram bin ich dann auf das Profil Bergstadtmomente von Meike gestoßen und ihre Bilder haben mich sofort angesprochen“, erinnert sie sich. Von Maike erhielten die beiden anschließend auch wertvolle Empfehlungen – etwa für die Konditorei, die später ihre Hochzeitstorte anfertigte und für die Floristin, die die blumigen Details übernahm. „Das war wirklich Gold wert“, betont Marion.
Heimatklänge auf der Alm
„Unseren DJ hatten wir tatsächlich aus der Heimat mitgebracht“, erzählt die Braut. Marion arbeitete früher in der Gastronomie in Duisburg, in einem Betrieb, der auch als Event- und Hochzeitslocation genutzt wurde. „Dort legt regelmäßig DJ Michael Victor auf und das ist genau unsere Musikrichtung “, erklärt sie. Als die beiden mit den Hochzeitsvorbereitungen begannen, kam ihnen sofort Michael in den Sinn. „Wir haben ihn einfach gefragt, ob er sich vorstellen könnte, mit uns auf eine Alm zu kommen und er war direkt begeistert.“ „Er meinte nur: ‚Klar, das fehlt mir noch auf meiner Liste! Ich hab schon auf Mallorca und in Italien aufgelegt, aber auf einer Alm noch nie‘“, erinnert sich Marion schmunzelnd. Für das Paar war klar: Besser hätte es nicht passen können.
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Suchen in HochzeitslocationsWildblumen als Hochzeitsdeko
Die Dekoration passte Marion bewusst an die Umgebung an. „Uns war wichtig, die Location nicht zu verändern, sondern ihren natürlichen Charme zu unterstreichen“, sagt sie. Deshalb habe sie sich für eine Deko mit Wildblumen entschieden, passend zum alpinen Ambiente. „Ich wollte etwas, das natürlich wirkt“, erklärt sie. Aus organisatorischen Gründen habe sie einen Teil der Floristik selbst übernommen. „Meinen Brautstrauß hat die Floristin gefertigt, die Vasen für die Tische habe ich aber selbst besorgt“, erzählt Marion. Die Schnittblumen ließ sie sich direkt von der Floristin mitbestellen, arrangiert wurden sie dann in Eigenregie. „Das war zwar ein bisschen Arbeit, aber es hat sich total gelohnt. So war alles ganz persönlich und genau so, wie ich es mir vorgestellte.“
Ein gemeinsames Herzensprojekt
„Weil ich aus der Gastronomie komme, war mir aber klar, dass bestimmte Dinge einfach dazugehören – zum Beispiel Stoffservietten zu so einem festlichen Anlass.“ Gemeinsam mit Kevin besorgte sie deshalb Leinenservietten und passende Tischläufer. „Wir wollten die natürliche Atmosphäre der Hütte beibehalten. Die Holztische sind so schön, dass sie gar keine aufwendige Deko brauchten“, erklärt Marion. Für das stimmige Gesamtbild sorgten kleine Vasen mit Wildblumen, Windlichter mit Kerzen und handgemachte Platzkarten. „Aus Ton haben wir kleine Namensschilder gebastelt und die Namen mit Buchstabenstempeln eingedrückt“, erzählt sie. So entstand eine Dekoration, die schlicht, authentisch und vor allem eins war: ein gemeinsames Herzensprojekt von Marion und Kevin.
Einzug mit Herzklopfen
„Ja, ich hatte tatsächlich ein Einzugslied – ‚Herztausch‘ von Christoph Sakwerda“, erzählt Marion. „Ein deutsches Lied, das mich sofort berührt hat.“ Während Kevin bereits vorn wartete, begann die Musik zu spielen – ruhig, emotional und voller Bedeutung. „Ich wollte etwas, das zu uns passt – ehrlich, modern, aber trotzdem gefühlvoll“, sagt sie. Für den Auszug nach der Trauung sorgten die beiden Musiker aus Mittenwald, die Marion und Kevin bereits für den Nachmittag engagiert hatten. „Sie spielten auf Gitarre und Zither – ganz frei, ohne dass wir ein bestimmtes Lied vorgegeben haben“, erklärt Marion. „Wir haben ihnen einfach gesagt: Spielt, was für euch in dem Moment passt.“ Das Ergebnis war eine spontane musikalische Überraschung. „Wir hatten sie vorher gar nicht live gehört“, erzählt Marion schmunzelnd. „Aber das war genau richtig so .Sie haben den Augenblick einfach eingefangen.“
Musikalische Überraschung mit Charme
„Den Kontakt zu unseren Musikern hatten wir über die Hüttenwirte bekommen“, erzählt Marion. „Ich habe dann einfach mit einem der beiden telefoniert – der hatte weder eine Homepage noch irgendwas zum Anschauen.“ Als sie fragte, ob er ihr ein paar Beispiele seiner Musik schicken könne, bekam sie eine überraschend entspannte Antwort: „Nee, lass dich einfach überraschen.“ Marion lacht: „Und genau das haben wir dann gemacht und es hat sich absolut gelohnt. Die beiden haben einfach perfekt zu uns und zur Stimmung gepasst.“
Spiel, Spaß und Bergluft – die Alm-Olympiade
Für ihre Gäste hatten sich Marion und Kevin etwas ganz Besonderes einfallen lassen: eine kleine Alm-Olympiade. „Wir wollten, dass alle Spaß haben und sich auch ein bisschen bewegen – so ganz im Sinne unserer Location“, erzählt Marion lachend. Gemeinsam planten sie vier bis fünf Spiele, die an verschiedenen Stationen rund um die Alm aufgebaut waren. „Jeder Gast bekam zu Beginn eine Spielkarte, auf der alle Stationen vermerkt waren“, erklärt Kevin. Von Dosenwerfen über Ringwerfen mit Weinflaschen bis hin zum traditionellen Nagelspiel war alles dabei. „Außerdem hatten wir noch ein kleines Quiz mit Scherzfragen. Das kam richtig gut an.“ Während die Gäste eifrig spielten, nutzten Marion und Kevin die Zeit für ihr Paar-Shooting. „Das war perfekt, weil die Stimmung total locker blieb und niemand merkte, dass wir kurz weg waren“, erzählt Marion. Am nächsten Morgen werteten die Trauzeugen die Spielkarten aus und kürten die drei Gewinner. „Es gab kleine Preise, ganz im Almenstil: ein Geschirrtuch mit Dirndl-Motiv, einen Weinflaschenöffner und natürlich einen Schnaps“, sagt Kevin schmunzelnd. „Unsere Gäste hatten richtig Spaß und wir auch.“
Zeitlose Ringe mit Berggravur
„Wir waren tatsächlich bei einem Goldschmied, den ich aus der Gastronomie kannte“, erzählt Marion. „Für mich war klar, wenn wir mal etwas Besonderes brauchen, dann gehen wir dorthin“, sagt sie. Gesagt, getan und schon beim ersten Termin fanden sie dort ihre perfekten Ringe. „Wir wurden unglaublich herzlich beraten und haben uns schnell entschieden“, erinnert sich Kevin. Das Paar wählte ein schlichtes, glänzendes Design. „Unsere Ringe sind aus Dawnrose“, erklärt Marion. Besonders persönlich wurde es bei der Gravur: „Wir durften selbst aufschreiben, was eingraviert werden soll, also unsere Namen, das Datum unserer standesamtlichen Hochzeit und sogar die Drei Zinnen als Symbol für die Berge, die für uns so viel bedeuten“, erzählt sie stolz. Ein liebevolles Detail, das ihre Verbundenheit zur Natur und zueinander perfekt widerspiegelt.
Das Brautkleid
„Das Thema Brautkleid war für mich echt eine Herausforderung“, erzählt Marion lachend. Eigentlich habe sie gar keine große Lust gehabt, sich auf die Suche zu machen. „Ich dachte immer: Mir steht sowieso nichts. Ich bin nicht besonders groß und die meisten Kleider sahen mir einfach zu pompös aus.“ Ursprünglich wollte sie sogar ganz allein losziehen. „Aber das konnte ich meiner Mutter, meiner Schwiegermutter und meiner Trauzeugin dann doch nicht antun“, sagt sie schmunzelnd. Am Ende kaufte Marion ihr Brautkleid an ihrem Geburtstag. „Es standen zwei Modelle zur Auswahl, komplett unterschiedlich in Stil und Schnitt. Ich hätte nie gedacht, dass ich am Ende so ein Kleid tragen würde.“ Es war ein schlichtes, eng geschnittenes Modell mit tiefem Rückenausschnitt – clean, elegant und ohne Spitze oder Tüll. „Ich wusste, dass ich kein pompöses Kleid möchte, aber dass ich mich in einem figurbetonten Look so wohlfühlen würde, hat mich echt überrascht“, erzählt sie. Besonders schön: Marion fand ihr Traumkleid direkt im ersten Brautmodengeschäft. „Ich hatte mir im Vorfeld schon online einige Modelle angeschaut und wusste, dass mir die Designer dort gefallen würden. Deshalb war ich ganz entspannt und tatsächlich hat gleich alles gepasst.“ Ihre Mutter und Trauzeugin reisten extra aus Stuttgart an, um diesen besonderen Tag mit ihr zu verbringen. „Es war wirklich ein schöner Tag und das Kleid war am Ende das perfekte Geburtstagsgeschenk an mich selbst.“
Der Bräutigam-Look
Während Marion ihr Kleid gemeinsam mit ihrer Mama, Schwiegermama und Trauzeugin aussuchte, zog Kevin mit seiner Mutter los, um seinen Hochzeitsanzug zu finden. „Ich hatte seiner Mutter vorher ein bisschen erzählt, was ich schön finde“, verrät Marion schmunzelnd. „Wir waren in mehreren Läden, aber am Ende habe ich dort einen schlichten Anzug in einem hellen Grünton entdeckt“, erzählt er. Die Farbe passte perfekt zum Farbmotto der Hochzeit in natürlichen Erdtönen. „Ich hatte noch nie einen Anzug in der Farbe – das war mal was anderes.“ Der Stoff war leicht und bequem, mit einem hohen Stretchanteil. „Man hatte fast das Gefühl, man trägt eine Jogginghose – nur eben in elegant“, sagt Kevin lachend. Kombiniert wurde der Look mit weißen Sneakern, die dem Outfit eine moderne, lässige Note gaben.
Zwei Hochzeitstänze und ganz viel Musik
„Es gab tatsächlich gleich zwei Hochzeitstänze“, erzählt Marion lachend. Nach der freien Trauung überraschten sie ihre Gäste zunächst mit einer musikalischen Einlage. „Wir hatten zwei Musiker aus Mittenwald gebucht, auf Empfehlung der Hüttenwirte“, berichtet sie. „Die spielten Gitarre, Akkordeon und sogar Zither – das war richtig schön und passte perfekt zur Stimmung auf der Alm.“ Als die Musiker ihre ersten Stücke spielten, hielten es Marion und Kevin nicht mehr auf den Plätzen. „Wir haben einfach drauflos getanzt“, erinnert sich Kevin. „Es war ganz spontan – einfach aus der Freude heraus.“ Schon am Nachmittag herrschte ausgelassene Stimmung und der DJ legte zusätzlich entspannte Beats auf. „Eigentlich wurde bei uns schon ab 16 Uhr getanzt“, sagt Marion mit einem Lächeln. Der eigentliche Hochzeitstanz folgte später am Abend nach dem Essen, als Auftakt zur großen Party. „Den haben wir nicht professionell einstudiert“, erzählt Kevin. „Wir haben zu Hause ein paar Mal geübt. Ich hatte früher mal einen Tanzkurs und was davon noch hängen geblieben ist, haben wir einfach kombiniert.“ Getanzt wurde zu „We Found Love“ von Jon Bushe – einem Song, der perfekt zum Musikstil des Paares passte. „Das ging eher in die House-Richtung“, erklärt Marion. „Unser DJ hat die Überleitung zum Partyteil nahtlos gemacht – das war der perfekte Start in eine richtig gute Feier.“
Get-together als schönster Moment
Auf die Frage nach ihrem schönsten Moment müssen Marion und Kevin nicht lange überlegen. „Witzigerweise haben wir erst gestern darüber gesprochen“, erzählt Marion. „Und auch wenn der Hochzeitstag selbst unglaublich war, war für mich tatsächlich der Freitagabend das Highlight.“ An diesem Tag kamen alle Gäste auf der Alm an, wo das Paar bereits seit Donnerstag war. „Für mich begann da eigentlich unsere Hochzeit“, sagt Marion. „Als nach und nach alle ankamen, die Sonne schien und wir gemeinsam das erste Glas tranken – das war einfach unbeschreiblich schön.“ Der Ort, erzählt Marion, sei ein ganz besonderer Fleck Erde. „Schon die Anfahrt mit den Jeeps oder zu Fuß war ein Erlebnis. Viele unserer Gäste waren zum ersten Mal so weit in den Bergen und es war toll, ihnen zu zeigen, was wir so lieben.“ Das Wochenende wurde ganz bewusst ausgedehnt gefeiert. „Freitag hatten wir ein entspanntes Get-together, Samstag dann den großen Hochzeitstag“, sagt Marion. „Am Morgen gab es noch eine kleine Yoga-Session mit meiner Traurednerin, die gleichzeitig meine Yogalehrerin ist. Danach haben wir einfach gemeinsam in der Sonne auf der Terrasse gesessen, Musik gehört und das Leben genossen.“
Für Kevin war der emotionalste Moment die freie Trauung. „Unsere Zeremonie fand vor einer kleinen Kapelle statt, etwa hundert Meter oberhalb der Alm“, erinnert er sich. „Wir hatten Holzbänke aufgebaut, alle Gäste saßen da, festlich gekleidet, und warteten gespannt.“ Als Marion schließlich in ihrem Kleid erschien – das bis dahin kaum jemand gesehen hatte – blieb für ihn die Welt kurz stehen. „Dieser Moment, als ich sie zum ersten Mal sah, vor dieser Kulisse mit den Bergen im Hintergrund – das war einfach beeindruckend.“
Unser Tipp: „Vertraut in eure Dienstleister und lernt, loszulassen.“
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