Jil (33) und Steffen (48) sagen Ja im Zillertal: Berghochzeit am Happy Place
Was als kollegiale Bekanntschaft begann, entwickelte sich zu einer großen Liebe mit Happy-End in den Bergen. Jil (33) und Steffen (48) lernten sich über die Arbeit kennen – erst virtuell, dann persönlich auf einer Tagung in Hamburg. Schon beim ersten Treffen sprang der Funke über und aus beruflicher Sympathie wurde eine Herzensverbindung. Sie gaben sich genau dort das Jawort, wo Steffen Jil den Antrag gemacht hatte: im malerischen Zillertal, ihrem ganz persönlichen Happy Place.
Was als kollegiale Bekanntschaft begann, entwickelte sich zu einer großen Liebe mit Happy-End in den Bergen. Jil (33) und Steffen (48) lernten sich über die Arbeit kennen – erst virtuell, dann persönlich auf einer Tagung in Hamburg. Schon beim ersten Treffen sprang der Funke über und aus beruflicher Sympathie wurde eine Herzensverbindung. Sie gaben sich genau dort das Jawort, wo Steffen Jil den Antrag gemacht hatte: im malerischen Zillertal, ihrem ganz persönlichen Happy Place.
Jil und Steffen lernten sich über die Arbeit kennen. Beide waren als RegionalleiterInnen in der Pharmaindustrie tätig, arbeiteten zunächst in unterschiedlichen Teams derselben Firma und kannten sich nur flüchtig. „Nach meinem beruflichen Wechsel wurde ich direkte Kollegin von Steffen“, erzählt Jil. Ihr erstes persönliches Treffen fand auf einer Tagung in Hamburg statt. „Bis dahin hatten wir nur virtuellen Kontakt über Teams“, erinnert sich Steffen. „Als ich den Raum betrat, saß Jil schon dort und begrüßte mich mit den Worten: ‚Mensch, hallo Steffen, jetzt lernen wir uns endlich mal persönlich kennen. Du hast ja erfahrene Socken an!‘“ Ein Satz, der mehr bewirkte, als beide ahnten. „Ich bin bekannt für meine auffälligen Socken“, lacht Steffen. Das war der perfekte Eisbrecher. In den folgenden Tagen kamen sie ins Gespräch, lachten viel und merkten, dass da mehr war als nur berufliche Sympathie. Wenige Wochen später trafen sie sich zum ersten Mal privat – auf halber Strecke zwischen ihren Wohnorten: in Northeim. „Ich wohnte damals im Süden, Jil im Norden – also lag das ziemlich genau in der Mitte“, erzählt Steffen. „Dieser Tag ist bis heute unser Beziehungsjubiläum.“
Der Heiratsantrag im Zillertal
Dass sie einmal heiraten würden, stand für Jil und Steffen schon lange fest, nur der Moment selbst kam völlig überraschend. „Ich hätte an diesem Tag niemals mit einem Antrag gerechnet“, erzählt Jil. Sie reisten nach Österreich – zunächst zum Skifahren mit Jils Eltern, anschließend zu zweit ins Zillertal. „Ich hatte alles minutiös geplant“, verrät Steffen. Er hatte für Jil eine Überraschungs-Massage eingebucht, der Antrag sollte davor stattfinden. „Unsere Unterkunft war das Hotel Bergfried in Lanersbach: unser ganz persönlicher Happy Place.“ Dort wollte er Jil an einen ganz besonderen Ort führen: eine kleine Holzhütte oberhalb des Hotels, mit Blick auf die Zillertaler Berge. „Dort saßen wir schon bei unserem ersten gemeinsamen Urlaub.“ Trotz anfänglicher Skepsis („Ich wollte eigentlich nur Wellness machen“, erinnert sich Jil) ließ sie sich überreden. Und so wanderte das Paar durch die Sonne, bis sie die Hütte erreichten. „Die Aussicht war traumhaft – und dann hat Steffen plötzlich den Ring hervorgeholt“, erzählt sie gerührt.
Bekommt ein Jahr lang das angesagteste Hochzeitsmagazin!

Jils Junggesellinnenabschied in Hamburg
Für Jil organisierten ihre Freundinnen ein ganzes Wochenende voller schöner Überraschungen – mit Wellness, Stadtflair und vielen liebevollen Details. „Meine beste Freundin hat das alles geplant – eine echte Meisterleistung, bei so vielen Frauen alles unter einen Hut zu bringen“, erzählt sie lachend. Der Auftakt fand im Vabali Spa in Hamburg statt – ein entspannter Nachmittag und Abend mit Sauna, Pool und anschließendem Übernachten im angeschlossenen Hotel. „Wir waren eine kleine Runde, nur zu viert und konnten einfach abschalten und genießen.“ Am nächsten Tag stießen weitere Freundinnen dazu. Nach einem gemeinsamen Brunch ging es kreativ weiter: „Wir haben Armbänder mit kleinen Steinen gebastelt – jede Freundin hat eines bekommen und viele haben es sogar bei der Hochzeit getragen. Das war ein wunderschönes Symbol unserer Freundschaft.“ Der Tag klang bei gutem Essen, Cocktails und einer ausgelassenen Feier aus.
Steffens Junggesellenabschied in Berlin
„Mein Trauzeuge hat alles organisiert. Ich wusste nur, dass ich nach Berlin fahre und mich Samstagvormittag bereithalten sollte – mehr nicht“, erzählt er lachend. Der Tag begann mit einer besonderen Challenge im “Game-Over-T-Shirt: „Schlag den Steffen”, angelehnt an die bekannte TV-Show „Schlag den Raab.” In der Eventlocation „WhatAGame” traten Steffen und seine Freunde über mehrere Stunden in verschiedenen Spielen gegeneinander an – von Quizfragen über Musikrätsel bis zu Geschicklichkeitsübungen. „Einmal musste ich mit einer Brille spielen, die alles verzerrt, wie mit zwei Promille. Beim Bogenschießen war das natürlich eine echte Herausforderung“, erinnert er sich. „Aber ich habe mich wacker geschlagen – ich war jedenfalls nicht der Letzte!“ Nach einem gemütlichen Abendessen im Restaurant Estelle mit moderner europäischer Küche folgte die große Überraschung des Abends: Ein Besuch im legendären KitKatClub. „Ich wusste gar nicht, was mich erwartet – nur, dass ich schwarze Kleidung einpacken sollte“, erzählt Steffen schmunzelnd. „Vor dem Ausgehen gab’s dann eine kleine Modenschau. Meine Freunde durften entscheiden, was ich anziehe.“ Das Ergebnis: ein Look aus viel Leder, Lack und Haut. „Es war definitiv ein Abend, den ich nie vergessen werde – und mein erstes Mal im KitKat Club“, sagt er augenzwinkernd. Am nächsten Tag klang das Wochenende bei einem Kater-Frühstück entspannt aus.
Hochzeit am Happy Place
Für ihre Hochzeit stand der Ort schnell fest: das Hotel Bergfried – jener Platz, an dem Steffen Jil den Antrag gemacht hatte und an dem sie bereits viele gemeinsame Erinnerungen teilten. „Es ist einfach unser Happy Place“, sagt Jil. Schon während ihres Aufenthalts sprachen sie mit Isabella, der Juniorchefin des Hauses. „Sie hat uns Fotos von vergangenen Hochzeiten gezeigt und sofort signalisiert, dass sie uns unterstützen würde“, erzählt Steffen. „Das war unglaublich herzlich und unkompliziert. Für uns war sofort klar, dass es die perfekte Hochzeitslocation sein würde. Wir wollten ein verlängertes Wochenende rund um den 1. Mai nutzen“, erklärt Jil. „Der 2. Mai war von den Datumszahlen her unser Wunschtermin und viele unserer Gäste hatten eine längere Anreise und so blieb genug Zeit zum gemeinsamen Feiern und Entspannen.“ Mit etwas Glück ergatterten sie den letzten freien Termin vor der Sommerpause. „Das Hotel verfügt über verschiedene Unterkünfte, vom Haupthaus über Ferienwohnungen bis hin zum Gasthaus nebenan“, erzählt Steffen und ergänzt: „So konnten alle unsere Gäste direkt vor Ort übernachten.“
Get-together mit Hochzeitsbingo
Den Auftakt des Hochzeitswochenendes bildete vor der Hochzeit ein gemütliches Get-together in der Hotelbar. Bei kleinen Snacks und Drinks kamen die Gäste zusammen, viele von ihnen kannten sich vorher noch nicht. „Das war perfekt, um in entspannter Atmosphäre anzukommen und sich kennenzulernen“, erzählt Jil. Als kleine Auflockerung hatten Jil und Steffen ein Hochzeitsbingo vorbereitet – liebevoll gestaltet mit kleinen, persönlichen Fakten über die Gäste. „Das kam total gut an“, erinnert sich Steffen. „Alle waren schnell im Gespräch und die Stimmung war von Anfang an herzlich und fröhlich.“
Unser schönster Moment: Feier auf 1.800 Metern Höhe
„Es war Anfang Mai, aber die Szenerie sah aus wie aus einem Bilderbuch“, erinnert sich Jil. „Zwei Wochen zuvor hatte es noch geschneit – die Berggipfel waren weiß, unten auf 1.800 Metern lag kein Schnee mehr, dafür grüne Wiesen, blauer Himmel und Sonne pur.“ Bei rund 20 Grad strahlten die Gäste in ihren luftigen Kleidern, während das Paar überglücklich inmitten dieser Traumkulisse stand. Ihre große Feier fand dort statt, wo das Zillertal am schönsten ist: auf 1.800 Metern Höhe, umgeben von Bergen, Sonne und strahlend blauem Himmel. „Wie auf einer Fototapete”, schwärmen Jil und Steffen. Gemeinsam mit rund 70 Gästen feierten die beiden eine freie Trauung unter freiem Himmel, mit Blick über die Alpen. Die Traurede hielt eine enge Freundin des Paares. „Das war wunderschön, weil es so echt und vertraut war.“ Nach der Trauung stießen alle mit Sekt und kleinen Häppchen an. Auch die Torte wurde serviert. Das Catering übernahm das Hotel Bergfried, zu dem auch die Alm gehört, auf der gefeiert wurde. „Alles war perfekt organisiert – selbst oben in den Bergen lief alles reibungslos und auch das Gläschen Schnaps nach der Trauung hat nicht gefehlt“, erinnert sich Steffen. Am Abend ging es zurück ins Tal, wo in der gemütlichen Bergfried Alm weitergefeiert wurde. Dort erwarteten die Gäste ein festliches Abendessen, gute Musik und eine ausgelassene Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.
Florale Details in Blush und Rosa
Die Blumenarrangements stammten von der Haus-Floristin des Hotels Bergfried, die das Paar auf Empfehlung der Gastgeberin engagierte. „Uns war wichtig, dass die Blumen zu den Bergen und zum Mai passen“, erzählt Jil. Im Mittelpunkt standen Pfingstrose kombiniert mit Blush- und Rosatönen sowie zarten Akzenten in kräftigerem Pink. „Die Farbpalette harmonierte wunderbar mit der natürlichen Umgebung der Alm“, sagt Steffen. Der Traubogen auf 1.800 Metern wurde üppig geschmückt, dazu kamen ein passender Brautstrauß, Anstecker für Steffen und den Trauzeugen sowie Blumenarmbänder für Trauzeugin und Rednerin. Selbst die Kinder bekamen kleine Blumendetails: Haarkränze und Mini-Anstecker.
Erinnerungen zum Anhören und Mitnehmen
Für Unterhaltung und bleibende Erinnerungen war bei Jil und Steffens Feier ebenfalls gesorgt. Eine Fotobox und ein Audiogästebuch sorgten für viele persönliche Momente. „Wir haben lange überlegt, ob wir ein traditionelles Gästebuch möchten oder etwas Moderneres“, erzählt Jil. „Am Ende haben wir uns für das Audiogästebuch entschieden und das war genau richtig.“ Statt handgeschriebener Zeilen hinterließen die Gäste ihre Glückwünsche per Telefonaufnahme.
Fotobox
Auch die Fotobox war ein voller Erfolg. Auf einer liebevoll dekorierten Wäscheleine konnten die Gäste ihre Fotos direkt aufhängen und mit kleinen Grüßen versehen.
Musik, Stimmung und ganz viel Gefühl
Für die musikalische Begleitung ihres Hochzeitstags fanden Jil und Steffen den perfekten Partner: DJ Julien, empfohlen von ihrer Fotografin Barbara. „Er hat uns wirklich den ganzen Tag über begleitet“, erzählt Steffen. Schon bei der freien Trauung auf der Alm sorgte DJ Julien gemeinsam mit einer Sängerin aus Österreich, Lena Schaur, für Gänsehautmomente. „Sie haben unsere Songs live und unplugged gespielt“, erinnert sich Steffen. Auch beim anschließenden Sektempfang und Get-together untermalten sie die Stimmung mit sanfter Musik, Klavierklängen und Gesang. Später, unten an der Bergfried Alm, brachte DJ Julien dann echtes Partyleben ins Spiel – mit einem Mix aus DJ-Sound und Live-Elementen wie Bongos. „Julien war definitiv eines unserer Highlights“, sagt Steffen.
Einzug mit emotionalem Gänsehautmoment
Für ihren Einzug zur freien Trauung wählte Jil den Song „Right Here Waiting“ von Richard Marx, live interpretiert von Sängerin Lena Schaur und DJ Julien. „Jil ist mit ihrem Papa eingezogen“, erzählt Steffen Alle Gäste waren schon oben auf der Alm versammelt, die Berge im Hintergrund, die Sonne schien und dann begann dieses Lied zu spielen. „Der Moment war magisch. Das Lied, die Kulisse, Jil mit ihrem Vater – das war einfach perfekt”, erzählt Steffen.
First Look
Neben der beeindruckenden Landschaft gab es noch einen Moment, der ihnen besonders im Herzen geblieben ist: ihr First Look. „Wir haben uns vor der Trauung an einem abgelegenen See getroffen, nur wir zwei“, erzählt Jil. „Dieser Moment, ihn dort zu sehen, ganz ohne Trubel, war unglaublich emotional.“ Dort, umgeben von den Bergen, tauschten sie auch ihre persönlichen Ehegelübde aus – ganz für sich allein. „Das war eine wunderbare Entscheidung“, sagt Steffen. „So konnten wir den Rest des Tages völlig entspannt mit unseren Gästen genießen, ohne Hektik, ohne Unterbrechungen.“
Zeitlose Ringe aus Platin
Bei der Wahl ihrer Eheringe war für Jil und Steffen schnell klar: Sie sollten zum Verlobungsring von Tiffany & Co. passen – einem Pavé-Diamantring aus Platin. „Deshalb war für uns klar, dass auch die Eheringe aus Platin sein müssen“, erzählt Steffen. „Wir wollten etwas Zeitloses, das zu uns beiden passt.“ „Platin wirkt schlicht, edel und hat genau den Stil, der uns repräsentiert.“ Steffens Ring ist dezent und etwas schmaler, Jils Modell ebenfalls filigran, halbseitig mit kleinen Diamanten besetzt – perfekt kombinierbar mit ihrem Verlobungsring. Beide Ringe enthalten eine Gravur. In Jils Ring steht Steffens Name geschrieben,. „Bei mir steht Jils Name und unser Hochzeitsdatum“, erzählt Steffen.
Das Brautkleid – schlicht, modern und wandelbar
Für Jil war die Suche nach ihrem Brautkleid überraschend unkompliziert. „Ich war bei Marry Me in Dötlingen, einem Geschäft ganz in der Nähe unseres Wohnorts“, erzählt sie. „Ich wusste ziemlich genau, was ich wollte – ein cleanes, schlichtes Kleid ohne viel Spitze oder Schnörkel.“ Schon beim vierten Kleid war klar: Das ist es. „Es war figurbetont, mit feinen Trägern, einer eleganten Knopfleiste am Rücken und einer abnehmbaren Schleppe“, beschreibt Jil. Ein besonderes Detail war der Überrock aus leichtem, transparentem Stoff, der dem Look beim Einzug eine festliche Note verlieh und später für die Party einfach abgenommen werden konnte. „So konnte ich mich ganz frei bewegen – perfekt für unseren Tag in den Bergen.“
Der Anzug – maßgeschneidert und mit Charakter
Steffens Hochzeitslook war das Ergebnis eines längeren, sorgfältigen Prozesses. „Ich habe meinen Anzug bei Rooks & Rocks in Berlin anfertigen lassen – komplett maßgeschneidert“, erzählt er. Gemeinsam mit seinem Trauzeugen war er mehrmals dort, um Stoff, Schnitt und Accessoires perfekt abzustimmen. Es ging um jedes Detail – vom Material über die Weste bis hin zur Frage: Fliege oder Krawatte? Am Ende fiel die Wahl auf einen dreiteiligen Anzug in einem warmen Rotton, der wunderbar mit der Bergkulisse und Jils modernem Kleid harmonierte. „Wir wollten etwas, das auffällt, aber trotzdem elegant bleibt – und die Farbe passte einfach perfekt.“ Dazu kombinierte Steffen eine passende Fliege, Weste und ein Einstecktuch, verzichtete bei sommerlichen Temperaturen aber auf Socken. „Ich trug Loafer – das war bequem, stilvoll und passte ideal zum entspannten Look unserer Feier in den Bergen.“
Hochzeitstanz
Ihr erster Tanz als Ehepaar wurde zu einem ganz besonderen Moment. Zu den sanften Klängen von „When You Say Nothing At All“ von Ronan Keating schwebten Jil und Steffen über den hölzernen Boden der Bergfried Alm – innig, natürlich und ganz sie selbst. „Tanzen war für uns tatsächlich eine kleine Herausforderung“, erzählt Jil lachend. „Wir hatten vorher nie wirklich zusammen getanzt und sind keine typischen Standardtänzer.“ Damit der Moment dennoch gelingt, bekam das Paar zur standesamtlichen Trauung einen Gutschein für Tanzstunden geschenkt – von Jils Patentanten. Zwischen der standesamtlichen Feier und der freien Trauung nutzten die beiden die Zeit für Privatstunden bei einem professionellen Tanzlehrer – einem Weltmeister im Discofox. „Er hat uns mit viel Geduld und Humor fit gemacht“, sagt Jil. Sie entschieden sich für einen langsamen Walzer, der ganz natürlich in einen beschwingten Discofox überging. „Das war der Startschuss für die Party.“
Ein Brautstrauß mit besonderer Idee
Auf den traditionellen Brautstraußwurf wollte Jil nicht verzichten. Sie fand dazu eine ganz eigene Lösung. Sie entschied sich für eine charmante Alternative: einen Brautstrauß als Stofftier. Mit einem Augenzwinkern fügt sie hinzu: „Bei uns durften übrigens nicht nur die Frauen mitmachen. Wir haben gesagt: Alle, die noch nicht verheiratet sind, dürfen auf die Tanzfläche.“
Wedding Guide experts
Suchen in HochzeitslocationsLiebevolle DIY-Details
Bei ihrer Feier legten Jil und Steffen großen Wert darauf, persönliche Akzente zu setzen – und entschieden sich für mehrere Do-it-yourself-Elemente. Besonders viel Herzblut steckte im Thema Gastgeschenke. „Das war tatsächlich einer der Punkte, über den wir am längsten diskutiert haben“, erinnert sich Jil lachend. „Wir wollten etwas, das uns wirklich repräsentiert.“ Da beide Gin-Liebhaber sind – allerdings mit unterschiedlichen Favoriten –, entstand die Idee für drei kleine Geschenkvarianten: „For His“, „For Hers“ und „For Ours“. In der Tüte „For His“ befand sich Steffens Lieblingsgin GINSTR in einer Mini-Flasche, kombiniert mit seiner Lieblingssüßigkeit, den Manner-Schokowaffeln. Die „For Hers“-Version enthielt Jils Lieblingsgin Illusionist und saure Zungen – ihre persönliche Lieblingsnascherei. Und in der Variante „For Ours“ steckte ein gemeinsamer Favorit: kleine Pringles-Dosen. „Die Gäste konnten sich aussuchen, welche Tüte sie mitnehmen wollten“, erzählt Jil. „Einige haben sogar zwei gewählt – das war völlig in Ordnung.“
Kids
Auch an die jüngsten Gäste wurde gedacht: Für die Kinder gab es Wundertüten mit kleinen Spielsachen oder Malsachen, liebevoll beschriftet mit den jeweiligen Namen. „Für die Kleinsten hatten wir sogar kleine Rasseln – das kam richtig gut an“, erzählt sie.
Table Setting
Neben den Gastgeschenken setzten die beiden auch bei der Tischgestaltung auf Selbstgemachtes. Die Sitzordnung wurde auf Etiketten gedruckt und auf Weinflaschen geklebt, die mit kleinen Lichtern dekoriert waren. Passend dazu bastelten sie Tischschilder aus Weinkorken, die den Weinthemen der jeweiligen Tische entsprachen – eine charmante Hommage an die Berg- und Weingenusskulisse ihrer Hochzeitslocation.
Fotobuch
Ein weiteres Highlight war das Fotobuch, das Jil und Steffen für ihre Gäste gestalteten. „Wir haben ein Buch zusammengestellt mit den schönsten Momenten unserer gemeinsamen Jahre – vom Kennenlernen bis zur Hochzeit“, erzählt Steffen. „So konnten die Gäste ein Stück unserer Geschichte mit nach Hause nehmen.“ Für das Paar war klar: Die kleinen, persönlichen Details machen den Unterschied. „Es war uns wichtig, dass die Gastgeschenke und Deko wirklich etwas von uns erzählen“, sagt Jil. „Nicht einfach irgendwas Hübsches – sondern etwas, das von Herzen kommt.“
Unser Tipp: „Erstellt eine Wedding-Website mit allen Infos für eure Gäste. Dort lassen sich auch nach der Hochzeit Fotos und Videos teilen.”
Dienstleister
- Fotos: Barbara Weber @iamshotsoflove
- DJ : DJ Julien: https://www.instagram.com/julienmusic_/
- Live Music: DJ Julien & Lena Schaur @lenaxschaur
- Location: Hotel Bergfried @hotelbergfried Bergfriedalm @bergfriedalm
- Haare und Make-Up: Tina Hauser @tina_hauser
- Blumen: Blumenwerkstatt Martina Kröll-Troppmair @ _dieblumenwerkstatt_
- Kleid: marryme by Mirja @marryme_bymirja
- Anzug: Rooks & Rocks @rooksandrocks
- Bilder: Anja Karboul @anjakarboul
- Torte: Café Kerzenstueberl Zell am Ziller @cafe_kerzenstueberl
- Papeterie: Kartenmacherei @kartenmacherei
- Webseite: Weddybird @weddybird
- Ringe: Tiffany & Co. @tiffanyandco