So findet ihr euer Traumkleid
Der Brautkleidkauf ist einer der spannendsten Schritte der Hochzeitsplanung. In diesem Ratgeber findest du alle nötigen Informationen, um die Anprobe erfolgreich zu meistern: Von der Terminplanung, der Festlegung deines Budgets bis hin zu wertvollen Tipps, wie du dich am besten auf den Kauf vorbereitest.
Der Brautkleidkauf ist einer der spannendsten Schritte der Hochzeitsplanung. In diesem Ratgeber findest du alle nötigen Informationen, um die Anprobe erfolgreich zu meistern: Von der Terminplanung, der Festlegung deines Budgets bis hin zu wertvollen Tipps, wie du dich am besten auf den Kauf vorbereitest.
Hier kommt der ultimative Leitfaden für deinen Weg zum perfekten Brautkleid. So kannst du keinen wichtigen Punkt vergessen und bist für deine aufregende Brautkleid Journey bestens vorbereitet. Los geht`s!
Recherche zu Bridal-Styles
Verschaffe dir mit Hilfe von Hochzeitsmagazinen, Blogs, Pinterest, TikTok und Instagram einen ersten Überblick darüber, welche verschiedenen Bridal-Styles es gibt.
Favoriten festlegen
Dann legst du – online oder als Scrapbook – einen Inspirationsordner oder eine Pinnwand mit den Kleidern an, die dir am besten gefallen.
Style-Analyse
Analysiere dein Brautkleid-Beuteschema. Haben all deine Favoriten etwas gemeinsam? Welche Details gefallen dir besonders gut? Gibt es absolute No-Gos fürs Traumkleid?
Location
Habt ihr bereits eine Location, in der die Zeremonie und/oder das Fest stattfinden? Warum ist das wichtig für deine Brautkleidsuche? Weil das Kleid natürlich auch zum Stil der Location passen sollte.
Budgetplanung
Überlege vorab, wie viel du für dein Traumkleid ausgeben möchtest. Vielleicht findest du ja auch einen Sponsor oder eine Sponsorin – zum Beispiel Eltern, Großeltern oder Paten. Achtung: Denke daran, auch Budget für die Änderungen und die Accessoires einzuplanen. Im Durchschnitt gibt eine Braut für Accessoires wie Schleier oder Schuhe laut Braut & Bräutigam Marktforschung 236 € aus.
Bridal Boutique suchen
Sammle Informationen, welche Geschäfte Brautkleider in deinem Lieblingsstil anbieten und welche Labels und Designer in Stores in deiner Nähe erhältlich sind. Oder entscheide dich für Geschäfte, die eine große Auswahl haben, falls du noch unschlüssig bist. Die meisten Stores bieten eine große Bandbreite an Brautkleid-Stilen.
Termin finden im Brautmodengeschäft
Finde einen Termin für deine erste Anprobe, an dem alle deine BegleiterInnen oder zumindest die zwei wichtigsten, Zeit haben. Wir empfehlen, nicht mehr als vier Personen mitzunehmen.
Termin buchen im Brautmodengeschäft
Buche etwa zwölf bis zehn Monate vor dem Hochzeitsdatum einen verbindlichen Termin. Viele Stores bieten VIP- oder Premium-Beratungen mit feinen Häppchen und Sekt für deine Bridal Crew an. In einigen Fachgeschäften für Brautmode fällt hierfür eine Buchungsgebühr an.
Hochzeitskleid: Erste Anprobe
Ein Termin zur Anprobe dauert durchschnittlich 90 Minuten. In dieser Zeit helfen dir die Bridal Stylistinnen, dein Traumkleid zu finden. Gemeinsam stellt ihr eine Auswahl an Styles zusammen. Gib genau an, was du dir vorstellst – aber sei auch offen für die Empfehlungen der Profis. Sehr häufig kaufen Bräute ein Hochzeitskleid, das nicht auf ihrer Favoritenliste stand und welches sie dann beim ersten Anprobieren verzauberte.
Detailverliebt
Das Kleid gefällt dir gut, ist aber noch nicht perfekt? Fragt nach, in welchen Variationen das Modell individuell bestellt werden kann. Oft kann die Farbe gewechselt, die Form des Ausschnitts und der Träger angepasst und Details wie Glitzer, Spitze oder Schleppe hinzugefügt oder weggelassen werden. Auch die Röcke sind flexibel. Viele könnt ihr mit oder ohne Beinschlitz bestellen.
Brautkleid-Kauf
Die meisten Bridal Stores bieten Ratenzahlungen an, jedoch nicht alle und meist mit unterschiedlichen Konditionen. Manche Shops arbeiten auch mit externen Finanzdienstleistern zusammen. Informier dich vorab auf der Website des Geschäfts und denke auch daran, eventuell das Limit deiner Kreditkarte nach oben zu setzen.
Bestellen & liefern
Dein Brautkleid wird beim Hersteller bestellt, wo es in der richtigen Größe und Ausführung extra für dich genäht wird. Bis das Kleid im Fachgeschäft ankommt, kann es etwa vier Monate dauern. In der Zeit kannst du perfekt nach Accessoires und passender Lingerie schauen.
Schneider finden
Damit dein Brautkleid am großen Tag wie angegossen sitzt, müssen meist noch ein paar Änderungen vorgenommen werden. Häufig arbeiten die Brautmodenfachgeschäfte mit Schneidereien in der Nähe zusammen oder bieten den Änderungsservice selbst an.
Anpassungen
Erfahrungsgemäß sind ein bis zwei Termine beim Schneider nötig, bis das Kleid hundertprozentig perfekt sitzt. Den ersten Termin legst du am besten auf den Liefertermin des Kleides. Die allerletzten Änderungen sollten erst kurz vor der Hochzeit gemacht werden, falls bei dir nochmal Pfunde purzeln oder hinzukommen.
Dein Traumkleid
Nun ist es endlich so weit – heute wirst du dein Hochzeitskleid tragen. Lege zur Sicherheit etwas Fashiontape, also transparentes, doppelseitiges Klebeband, und kleine Sicherheitsnadeln bereit, um notfalls noch ein bisschen bei der Passform nachzuhelfen.
Größen-Guide für Brautkleider
In der Regel werden Brautkleidergrößen nach spanischer oder italienischer Messung angegeben. Größe 40 entspricht somit einer 36 bis 38. Lass dich also von der Zahl auf dem Etikett nicht beirren. Wenn du dein Traumkleid trägst, ist es egal, welche Größe auf dem Zettelchen steht, denn du wirst umwerfend aussehen!
FAKTEN, FAKTEN, FAKTEN
X 92,5 % aller Bräute finden ihr Traumkleid im spezialisierten Fachgeschäft.
X Im Durchschnitt fahren Bräute für ihren Brautkleidkauf 89 Kilometer.
X Ein Brautkleid kostet im Durchschnitt 1.329 €.
QUELLE: Marktforschung Braut & Bräutigam Magazin
So bereitest du dich optimal auf die Anprobe vor
1. Den passenden Brautmodenladen wählen
Es ist entscheidend, dass du dich gut beraten und verstanden fühlst. Ein seriöses Brautmoden-Geschäft nimmt sich Zeit für deine Vorstellungen und Fragen, drängt dich nicht zu einem bestimmten Stil und bietet eine auf deinen Figurtyp abgestimmte Beratung. Zudem wird transparent über Kosten und Lieferzeiten informiert und dein Budget frühzeitig berücksichtigt.
2. Terminvereinbarung
Eine schnelle Anprobe ist in Brautmoden-Geschäften nicht üblich. Da für jede Braut mehrere Stunden eingeplant werden, solltest du rechtzeitig einen Termin vereinbaren, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
3. Budget planen
Die Preise für Brautkleider variieren stark und können von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro reichen. Um Enttäuschungen zu vermeiden, solltest du vor der Anprobe festlegen, wie viel du inklusive aller Anpassungen und Accessoires ausgeben möchtest. Das schützt dich davor, Kleider zu sehen, die weit außerhalb deines Budgets liegen.
4. Inspirationen mitbringen
Auch ohne konkrete Vorstellungen solltest du Fotos von Kleidern mitbringen, die dir gefallen. Eine erfahrene Beraterin kann daraus Gemeinsamkeiten erkennen und dir passende Modelle vorschlagen.
5. Offen bleiben für neue Ideen
Manchmal kommt das Traumkleid unerwartet. Auch wenn du schon lange von einem bestimmten Stil träumst, lohnt es sich, andere Schnitte auszuprobieren. Das perfekte Kleid kann manchmal eine Überraschung sein.
6. Das richtige Outfit zur Anprobe
Damit alles reibungslos läuft, solltest du einen trägerlosen BH tragen und gegebenenfalls Strümpfe und Heels mitbringen. Vermeide starkes Make-up, um die Kleider vor Flecken zu schützen.
7. Nicht zu viele Geschäfte besuchen
Begrenze deine Suche auf maximal zwei bis drei Geschäfte und achte darauf, nicht zu viele Kleider anzuprobieren. Eine zu große Auswahl kann die Entscheidung erschweren.
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Das richtige Brautmoden-Geschäft finden
Ein Blick auf die Social-Media-Profile der Boutiquen gibt dir oft einen ersten Eindruck. Gefällt dir die Art, wie Bräute dort angesprochen werden? Dann vereinbare einen Termin vor Ort. Sollte ein bestimmtes Label oder Stil deine Präferenz sein, lohnt sich eventuell eine längere Anreise. Am besten ist jedoch meist ein Geschäft in der Nähe. Viele Boutiquen bieten praktische Online-Terminplaner an.
Die drei häufigsten Fragen
1. Wer bezahlt das Kleid?
Früher übernahm die Familie der Braut traditionell die Kosten, heute zahlen viele Bräute das Kleid selbst. Das gibt dir die Freiheit, dein Traumkleid unabhängig von anderen zu wählen.
2. Wer soll dich begleiten?
Es sollte jemand sein, dem du vertraust, etwa eine enge Freundin, deine Mutter oder Schwester. Wähle jedoch maximal zwei BegleiterInnen, um zu viele Meinungen zu vermeiden.
3. Beratungsgebühr
Einige Geschäfte verlangen eine Beratungsgebühr von 20 bis 70 € , um sich vor “Spaßanproben” zu schützen. Meist wird diese Gebühr beim Kauf des Kleides angerechnet – kläre das aber sicherheitshalber vorab.
Ein unvergessliches Erlebnis gestalten
Verwöhne dich am Tag der Anprobe – zum Beispiel mit einem Besuch beim Friseur oder einem Sektfrühstück mit deiner Begleitung. So wird die Anprobe zu einem ganz besonderen Event!
Brautmoden-Trends
Nineties-Minimalismus
Schnörkellose, fließende Stoffe wie Seide und Satin, Spaghetti-Träger und klare Konturen: Die Neunziger sind zurück! Und sie sahen nie besser aus.
Zwei-in-Eins-Looks
Mit abnehmbaren Schleppen, Röcken oder Ärmeln lässt sich ein Look in Sekundenschnelle verändern. Perfekt für alle Bräute, die zum Beispiel zur Trauung etwas anderes tragen möchten als zum Fest.
Tiefe Taillen
Sogenannte Basque Waist oder Drop Waist-Kleider, bei denen der Rock unterhalb des Bauchnabels beginnt, erinnern an den verträumten Look historischer Erfolgsserien wie „Bridgerton“ oder „The Buccaneers“.
Spiegel-Kleider
Mit Kleidern, die über und über mit schimmernden Pailletten oder Perlen besetzt sind, ist der glanzvolle Auftritt garantiert. Auch toll als Zweit-Look für die Party am Abend!
Separates
Statt im Kleid möchten immer mehr Bräute in Top und Rock oder Hosenanzug „ja“ sagen. Unkonventionelle Kombis zählen also nicht ohne Grund zu den größten Wedding-Trends der Saison.
Maximalismus
Wenn schon, denn schon! Mit unübersehbaren Roben, die mit sexy Dekolletés und dramatischem Volumen, verschiedenen Materialen und schillernden Verzierungen spielen, wird der Traum vom Once in a Lifetime-Look Wirklichkeit.
Unser Tipp: Spätestens sechs Monate vor der Hochzeit mit dem Brautkleid-Kauf beginnen. Denn viele Brautkleider haben lange Lieferzeiten. Die wichtigsten Silhouetten im Überblick erhaltet ihr hier.
Wedding Guide experts
Suchen in BrautmodeWelche Kosten werden beim Brautkleidkauf oft vergessen?
Anpassungen sind meist notwendig
Ein Brautkleid sitzt selten auf Anhieb perfekt. Änderungen, wie das Kürzen, das Anpassen der Taille oder das Hinzufügen von Trägern, sind fast immer erforderlich. Diese Arbeiten kosten in der Regel zwischen 300 und 500 €, je nach Aufwand und Design. Kleider mit aufwendigen Stickereien oder viel Spitze können zusätzliche Kosten verursachen. Kläre bereits beim Kauf, welche Anpassungen nötig sein könnten und wie hoch die Kosten voraussichtlich ausfallen.
Accessoires und deren Kosten einplanen
Das Brautkleid allein macht den Look nicht komplett – die richtigen Accessoires sind unverzichtbar. Hier ein Überblick zu den Preisen:
• Schleier: Zwischen 100 € und 500 €, je nach Design.
• Schuhe: Hochwertige Modelle kosten oft 150 € bis 300 € oder mehr.
• Handschuhe und Reifrock: Diese Accessoires kosten zwischen 50 € und 200 €.
• Brauttasche: Kleine Taschen gibt es ab 50 €, luxuriöse Modelle können bis zu 150 € kosten.
• Schmuck: Die Preise variieren stark – oft sind 500 € oder mehr einzuplanen.
Zusätzlich zu den Kosten für das Kleid solltet ihr ein Budget von mindestens 150 € bis 1.000 € für Accessoires einplanen.
Reinigung des Kleides nach der Hochzeit
Nach der Feier wird dein Kleid wahrscheinlich Spuren von Feiern und Tanzen aufweisen. Die professionelle Reinigung kostet meist ab 120 €, wobei empfindliche Stoffe oder stark verschmutzte Kleider teurer sein können. Informiere dich vorab über die Kosten, damit du vorbereitet bist.
Aufbewahrung des Brautkleids
Nach der Hochzeit wird dein Kleid zu einem Erinnerungsstück, das es wert ist, gut aufbewahrt zu werden. Es gibt mehrere Möglichkeiten:
• Kleiderhülle: Eine einfache und kostengünstige Option für 20 € bis 50 €.
• Aufbewahrungsbox: Speziell designte Boxen kosten etwa 50 € bis 150 €.
• Puppe oder Bilderrahmen: Eine dekorative Aufbewahrung kann mehrere Hundert Euro kosten.
Plane diese Kosten ein, um das Kleid langfristig in gutem Zustand zu erhalten.
Zusätzliche Kosten realistisch einplanen
Neben dem Preis für das Brautkleid kommen schnell weitere Ausgaben zusammen. Änderungen, Accessoires, Reinigung und Aufbewahrung können zusätzlich 500 € bis 1.500 € oder mehr kosten. Plane diese Beträge frühzeitig ein, damit keine unerwarteten Kosten aufkommen. So kannst du entspannt den großen Tag genießen und dich in deinem perfekten Kleid wohl fühlen.
Wie viel kostet ein Brautkleid im Durchschnitt?
Viele Bräute fragen sich schon zu Beginn der Hochzeitsplanung: Mit welchen Kosten muss ich für mein Brautkleid rechnen? Der durchschnittliche Preis, den Bräute in Deutschland für ihr Traumkleid zahlen, liegt aktuell bei 1.329 Euro.
Die Preisspanne kann dabei stark variieren – abhängig von Designer, Stoffqualität, Verarbeitung und Stil. Während schlichte Kleider bereits ab etwa 500 Euro erhältlich sind, können opulentere Modelle leicht mehrere Tausend Euro kosten. Das Wichtigste ist jedoch: Dein Kleid sollte zu dir passen und dir das Gefühl geben, etwas ganz Besonderes zu tragen – ganz unabhängig vom Preis.
Die Meinung unserer FollowerInnen
Wie sieht die perfekte Hochzeit aus? Wir führen regelmäßig spannende Umfragen auf unserem INSTAGRAM-Kanal durch.
Wie viele Kleider anprobiert?
Nur eins 7 %
Zwei bis fünf 37 %
Mehr als 5 56 %
Brautkleid wo gefunden?
Brautmodengeschäft 94 %
Online 2 %
Woanders 4 %