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Zeitlos schön: Evelyn (28) und Lukas (35) sagen Ja zueinander

Acht Jahre nach ihrer ersten Begegnung wurde aus den ersten Funken die große Liebe und schließlich eine stilvolle Traumhochzeit mit klassischem Charme. Evelyn (28) und Lukas (35) feierten ihre Liebe in der Villa Bergzauber – umgeben von edlen Details, Vintage-Elementen und einer dezenten Farbwelt in Sage Green. Ihr Motto: Old Money – zeitlos, elegant und ganz persönlich interpretiert.

Acht Jahre nach ihrer ersten Begegnung wurde aus den ersten Funken die große Liebe und schließlich eine stilvolle Traumhochzeit mit klassischem Charme. Evelyn (28) und Lukas (35) feierten ihre Liebe in der Villa Bergzauber – umgeben von edlen Details, Vintage-Elementen und einer dezenten Farbwelt in Sage Green. Ihr Motto: Old Money – zeitlos, elegant und ganz persönlich interpretiert.

Brautpaar in eleganter Hochzeitskleidung geht Hand in Hand über eine grüne Wiese, im Hintergrund ein klassisches Hochzeitsauto und Naturkulisse.
Foto; @jennifergruenauer

Evelyn und Lukas kennen sich seit acht Jahren. Lukas schrieb sie damals über Instagram an, doch war es noch nicht der richtige Zeitpunkt. Zufällig trafen sie sich ein paar Monate später in einem Club. „Da hat es total gefunkt“, erzählt Evelyn. Zu den schönsten Erinnerungen der beiden gehört ihr Private Last Dance zu dem Lied „More Than You Know” von Axwell. „Der Song lief bei fast jedem unserer Dates zufällig im Hintergrund – irgendwann wurde er einfach zu unserem Lied“, erinnert sich Evelyn. Auch ihr gemeinsames Start-up im Bereich Künstliche Intelligenz habe sie zusammengeschweißt. Ihre Neugier und der Wunsch, etwas zu bewegen, würden sie, wie Evelyn sagt, „zu einem richtig guten Team machen“.

Heiratsantrag in Griechenland

Lukas machte Evelyn auf der griechischen Insel Paros einen Heiratsantrag. „Wir waren dort gemeinsam mit Freunden“, erzählt Evelyn. „Alle wussten Bescheid – nur ich nicht.“ Einen Tag zogen sich die beiden zurück und fuhren mit einem Boot in eine abgelegene Bucht. Im Boot ging Lukas schließlich auf die Knie. „Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet“, erinnert sich Evelyn. „Er war ganz oldschool. Er fragte meine Eltern schon vorher um ihre Erlaubnis.“ Auch die Vorbereitung war spannend: Lukas musste den Verlobungsring heimlich durch die Sicherheitskontrolle bringen, ohne dass Evelyn etwas bemerkte. Über das Thema Hochzeit sprachen sie zuvor. „Für uns war immer klar: Solange wir beide noch im Studium sind, ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt für eine Hochzeit. Es hätte sich komisch angefühlt, gleichzeitig zu studieren und zu heiraten – auch finanziell wäre das schwierig gewesen.“

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Mit den Liebsten in der Villa Bergzauber

80 Gäste feierten gemeinsam mit dem Paar ihre Hochzeit. Die Gästeliste stand im Grunde schon seit dem Antrag fest. Gefeiert wurde in der Villa Bergzauber.

Pinterest und Instagram-Inspirationen

Evelyn erstellte ein Moodboard und sammelte Ideen auf Pinterest. So fand sie schnell ihren Stil und bald auch die passenden Fotografen in ihrem Feed. Ihre Fotografin entdeckte sie schließlich über Instagram – Algorithmus sei dank.

Motto: Old Money Style

Evelyn und Lukas entschieden sich für den Stil Old Money, inspiriert von klassischen Villenhochzeiten mit vielen Vintage-Elementen. Ein besonderes Detail waren die maßgefertigten Vintage-Säulen, die Evelyns Onkel in seiner Tischlerei Jakob eigens für die Hochzeit anfertigte – echte Unikate, die das Konzept perfekt widerspiegelten. Darauf arrangierte Dekoration wie römische und böhmische Vasen sorgte für ein edles, zeitloses Ambiente. Das Farbkonzept war in Sage Green gehalten. Die Brautjungfern trugen Kleider in Dusty Sage und die Männer waren mit passenden Fliegen auf das Farbschema abgestimmt. Lukas trug zur kirchlichen Trauung einen schwarzen Smoking und wechselte am Abend für die Party in ein weißes Sakko. Ein weiteres Highlight war der Jaguar-Oldtimer von KFZ Oberleitner, der den Old-Money-Stil ideal ergänzte. Das Auto gehört Evelyns Patenonkel, der sie gemeinsam mit ihrem Papa zur Kirche fuhr – ein Moment, den sie nie vergessen wird.

Smoking statt Anzug

Beim Kauf war Evelyn zwar dabei – aber sehen durfte sie ihn nicht. „Wir waren damals beruflich in Hongkong, weil mein Mann und ich gemeinsam ein Unternehmen gegründet haben“, erzählt sie. Dort ließ Lukas sich seinen Anzug schneidern. „Ich war zwar mit im Geschäft, habe mich aber umgedreht, damit ich nichts davon sehe. Er meinte nur hinterher, dass er fündig geworden ist und der Smoking perfekt passt.“

Brautkleidsuche: von Wien bis Bratislava

Zur Brautkleidsuche nahm Evelyn nur ihre Mutter mit. „Ich wollte wirklich nur sie dabeihaben – sie kennt mich einfach am besten“, erzählt sie. Im ersten Brautmodengeschäft gefielen ihr zwar viele Kleider, doch der berühmte Wow-Moment blieb aus. Ihre Suche führte sie von Wien bis Bratislava: Insgesamt besuchte sie sechs Brautläden. „Am Ende war es dann ganz witzig“, erinnert sie sich. „Mein Traumkleid habe ich im Brautsalon Romeo und Juliet gefunden – der ist nur fünf Minuten von mir zu Hause entfernt.“ Evelyn ließ einige Details individuell anfertigen. „Ich habe den Schleier und die abnehmbaren Ärmel eigens schneidern lassen. So ist am Ende mein ganz persönliches Traumkleid entstanden.“ Dazu trug Evelyn neue Ohrringe, ein blaues Strumpfband und ein „altes” Armband.

Hochzeitstrikots

Evelyns Mann war lange Zeit Profifußballer und genau daran knüpften die Freunde des Paares bei der Hochzeit an. „Sie haben das Motto ‚letzter Transfer‘ daraus gemacht – diesmal hoffentlich für immer“, erzählt Evelyn lachend. Dafür ließen sie eigens ein Hochzeitstrikot anfertigen, mit ihren Namen auf der Vorderseite und verschiedenen Logos auf der Rückseite. „Das waren tatsächlich echte Sponsoren“, sagt sie. „Viele haben mit einem Beitrag unsere Hochzeitsreise unterstützt.“ Auf der Feier wurden 25 dieser Trikots versteigert. Der Erlös ging ebenfalls ins Hochzeitsreisekonto. „Das war total persönlich und einfach eine richtig schöne Idee“, erinnert sich Evelyn. „Die Gäste liefen an dem Abend alle mit den Trikots über ihren Anzügen und Kleidern herum“, sagt Evelyn mit einem Lächeln.

Eine besondere Überraschung von den Eltern

Auch ihre Eltern hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen: Sie verpackten ihre Rede in ein liebevolles Spiel, bei dem Evelyn und Lukas verschiedene Gegenstände als Symbole für die Ehe geschenkt bekamen, zum Beispiel Salz und Pfeffer, alte Oma-Unterhosen – „als kleinen Vorgeschmack darauf, was uns in 50 Jahren erwartet“ – oder kleine Werkzeuge und Erinnerungsstücke. „Jeder Gegenstand hatte eine Bedeutung und war mit einem persönlichen Moment verbunden“, erinnert sich Evelyn. „Sogar mein Taufkleid war dabei. Meine Eltern haben daraus eine wirklich schöne, emotionale Geschichte gemacht.“

Flower Power

Für die Blumendeko setzten Evelyn und Lukas auf weiße und grüne Hortensien als Hauptblumenschmuck. Ergänzt wurde das Arrangement durch Anthurien, Amaranthus und Schneebällen. „Die Blumen waren für uns ein ganz besonderes Thema“, erzählt Evelyn. „Wir haben sie nämlich selbst gemacht.“ Bereits ein halbes bis dreiviertel Jahr vor der Hochzeit begannen sie damit, verschiedene Gräser und Füllpflanzen selbst anzupflanzen – als Grundlage für die späteren Blumen-Arrangements. Die restlichen Blumen bestellten sie bei einem Großhändler, der ihnen erlaubte, alles selbst zu stecken. „Ich war gemeinsam mit meiner Mama, meinen Schwiegereltern und der besten Freundin meiner Mama dort“, erinnert sich Evelyn. „Wir haben einen ganzen Tag im Kühlraum verbracht,  bei guter Musik, ein paar Gläsern Wein und ganz viel Spaß.”

Eheringe

„Wir waren bei einem Goldschmied, weil wir etwas Individuelles wollten“, erzählt Evelyn. „Unsere Ringe sind aus Gelbgold und ganz schlicht – wir wollten etwas Zeitloses, das uns auch in 50 Jahren noch gefällt.“ Wichtig war den beiden außerdem, dass die Ringe alltagstauglich sind. „Ich möchte meinen Ehering immer tragen – egal ob beim Wandern oder beim Sport“, sagt Evelyn. „Beim Verlobungsring bin ich da deutlich vorsichtiger.“ Gemeinsam ließen sie die Ringe schmieden und gravieren. Innen stehen das Hochzeitsdatum und die Initialen des Paares. Zusätzlich bekam Evelyn als Morgengabe einen Vorsteckring von Rome & Juliette, rundum besetzt mit funkelnden Steinchen, der perfekt zu ihrem Ehering passt. Ein absolutes Highlight ist jedoch ihr Verlobungsring: Lukas konfigurierte ihn selbst – von der Fassung über die Auswahl des Steins bis hin zu den Krappen und dem Schliff des Diamanten. Ein Ring, der nicht nur wunderschön aussieht, sondern auch eine ganz persönliche und einzigartige Bedeutung für die beiden trägt.

Der schönste Moment

Zu dem Song „I Choose You“ von Ryann Darling zog Evelyn in die Kirche ein. Das war der Moment, in dem sich das Brautpaar zum ersten Mal in ihren Hochzeitsoutfits sah. Begleitet wurde der Einzug von einem Duo aus Pianist und Gospelsängerin. „Das war eines unserer ganz persönlichen Highlights“, erinnert sich Evelyn. „Die Musik machte die ganze Trauung unglaublich emotional.“

Besonders berührend war auch der First Look mit ihrem Vater. „Er hat mich das erste Mal in der Villa gesehen, zusammen mit meinen Mädels. Das war ein sehr emotionaler Moment.“

Persönliche Details

„Da ich aus dem Marketing komme, habe ich fast alles selbst gemacht“, erzählt Evelyn. „Von den Menükarten, die ich selbst designt, gedruckt und gestanzt habe, über die Einladungen bis hin zu den Gastgeschenken.“ Diese waren etwas ganz Besonderes: Jedes Geschenk war mit einer persönlichen Nachricht versehen. „Wir hatten für jeden Hochzeitsgast ein Polaroid-Foto. Auf der Rückseite stand eine persönliche Botschaft“, erzählt sie. „Bei meinen Verwandten waren es oft Bilder aus der Kindheit, bei Freunden Erinnerungen aus den vergangenen Jahren. So hatte jeder Gast ein kleines Stück gemeinsame Geschichte in der Hand.“ Als humorvolles Extra gab es außerdem ein Hangover-Care-Paket – mit Augentropfen, Aspirin und allem, was man nach einer langen Partynacht brauchen könnte.

Gastgeschenke

Für ihre Brautjungfern und ihre Familie bereiteten die beiden außerdem liebevoll gestaltete Geschenkboxen vor, gefüllt mit persönlichen Briefen, Fotos und kleinen Erinnerungsstücken. Die Mädels – inklusive Evelyns Mama – konnten sich über passende Getting-ready-Mäntel freuen, während die Jungs gravierte Flachmänner und Zigarren erhielten.

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Der Hochzeitstanz

Ihr Eröffnungstanz war zu „Ordinary“ – ein Lied, das damals noch kaum bekannt war. „Als wir es gehört haben, wussten wir sofort: Das ist unser Song“, erzählt Evelyn. „Wir haben online eine Choreografie gefunden und uns direkt darin verliebt.“  Mit dem Üben begannen sie zwei Wochen vor der Hochzeit. „Wir haben jeden Abend ein bisschen getanzt, zwei- oder dreimal durch, und das hat völlig gereicht“, erzählt sie lachend. „Es war alles ganz stressfrei.“ Zusätzlich hatten die beiden zuvor schon einen Tanzkurs besucht, um die Grundlagen der Standardtänze zu lernen.

Unser Tipp: „Haltet einen Plan B für beispielsweise Regenwetter parat. Allein die Sicherheit, eine Alternative zu haben, sorgt für deutlich mehr Ruhe.“

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